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Was ist OpenRMSS

Einsatzkräfte sind bei der Bewältigung und Abarbeitung von Großschadenslagen und Routineeinsätzen auf aktuelle und strukturierte Informationen angewiesen. Um Menschenleben effizient zu schützen und schnell zu retten arbeiten alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Hand in Hand.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt OpenRMSS („open rescue management support system“) hat Lösungen erforscht, wie durch den Einsatz von IT-Unterstützung eine Verbesserung der Kommunikation, der Datenerfassung und des Datenaustausches erzielt wird – und das für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die an einem Rettungseinsatz beteiligt sind.

 

 

Architekturgrundlagen

1. System on the Stick

In obiger Abbildung sind die drei Grundprinzipien dargestellt, die das OpenRMSS ausmachen. Der erste Punkt ist Plattformunabhängigkeit. Das OpenRMSS soll auf möglichst allen Geräten (Laptops, Tablets, etc.) und Betriebssystemen (Windows, Linux, ...) einsetzbar sein. Denkbar ist auch der Einsatz als ein sogenanntes "System on the Stick", bei dem sich das gesamte Softwaresystem auf einem portablen USB Stick befindet.

Realisiert wird die Plattformunabhängigkeit, indem plattformunabhängige Technologien verwendet werden. Die Geschäftslogik wird mit der plattformunabhängigen Programmiersprache Java entwickelt und läuft innerhalb des Application Server JBoss, während die Nutzeroberfläche webbasiert ist.

2. Open Architecture

Der zweite wichtige Aspekt des OpenRMSS ist seine offene Architektur. Die einzelnen Funktionalitäten sind streng modular aufgebaut und lassen sich somit problemlos austauschen oder erweitern. Die grafische Nutzeroberfläche wird mit Hilfe von Portlets realisiert. Dies unterstützt die offene Architektur des OpenRMSS, indem sich neue Funktionalität problemlos in die vorhandene Oberfläche integrieren lässt.

3. Communication Language

Das dritte Standbein des OpenRMSS ist das einheitliche Datenmodell. Die offene und erweiterbare Architektur macht es notwendig ein einheitliches Datenmodell und einen standartisierten Datenaustausch zwischen den einzelnen Komponenten zu verwenden.

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten greift dabei auf Portletspezifische Technologien und den nachrichtenbasierten Java Messaging Service (JMS) zurück.

Unterstützer

Ageto Holding AG Branddirektion Leipzig Navimatix GmbH Landkreis Nordvorpommern-Rügen Navimatix GmbH Universitätsklinikum Jena